|
|||||||||||||||||||||||||||
|
Das Partnerschaftsprogramm für EuroMed-Kooperation, Menschenrechtsbildung und interkulturellen Dialog Eine kurze Darstellung Es wird oft darauf hingewiesen, dass die Geschichte Europas durch den Austausch und die Interaktion zwischen den Völkern und Kulturen des Mittelmeerraumes geformt wurde. Weniger offensichtlich ist momentan jedoch, in welchem Maße, auf welche Weise und in welchem Geiste dieser Austausch in Zukunft stattfinden wird. Junge Menschen sehen sich häufig mit Hürden für die Mobilität und den Jugendaustausch konfrontiert, die das Ergebnis typischer Formen von Fremdenfeindlichkeit, Vorurteilen und Ignoranz über andere sind. Junge Menschen sind jedoch ausschlaggebend für die Zukunft der Euro-Mediterranen Kooperation. Das Euro-Mediterranean Youth Action-Programm der Europäischen Kommission wurde 1999 ins Leben gerufen und gründet auf dem gemeinsamen Anliegen, Vorurteile und Stereotypen zu bekämpfen, die im gesamten Mittelmeerraum vorhanden sind, und immer noch die gegenseitige Wahrnehmungen bestimmen. Der Entschluss der Kommission, den Dialog und die Zusammenarbeit im Mittelmeerraum auszubauen, hat seine Wurzeln im Barcelona-Prozess, an dem gegenwärtig 27 EU-Mitgliedstaaten und 10 Mittelmeeranrainerstaaten beteiligt sind. Für den Europarat sind die Förderung der Menschenrechte und die Entwicklung demokratischer Formen der Partizipation herausragende Ziele der weiteren Konsolidierung der paneuropäischen Zusammenarbeit. Die Förderung von Frieden, Kooperation und Menschenrechten in Europa kann jedoch nicht von den Realitäten an den Grenzen Europas getrennt werden, insbesondere im Mittelmeerraum. Vor diesem Hintergrund haben sich der Europarat und die Europäische Kommission darauf geeinigt, ein gemeinsames Projekt über EuroMed, Menschenrechte und interkulturellen Dialog zu entwickeln. Die Rolle der Partnerschaft ist es, nach neuen Bereichen der Kooperation zu suchen, die über das EuroMed-Jugendprogramm hinausgehen; einer davon ist die Jugendpolitik. Seit September 2005 hat die Partnerschaft eine Vorreiterrolle im Bereich der Jugendpolitikkooperation eingenommen. Außerdem war es von Anbeginn eines der Hauptziele der EuroMed-Partnerschaft die Entwicklung und die Unterstützung der EuroMed-Jugendarbeit im Hinblick auf eine Steigerung der Qualität und Quantität interkultureller EuroMed Jugendprojekte sicherzustellen, und die Fähigkeiten und Kapazität der Jugendarbeiter und Jugendleiter zu entwickeln sich mit Themen von allgemeiner Relevanz zu befassen. Wer ist an der Partnerschaft beteiligt? Die Jugendpartnerschaft wird gemeinschaftlich von der Europäischen Kommission und dem Europarat über ein Partnerschaftsmanagementgremium (Vorstand) geleitet. Zusätzlich gibt es vier Bereichsgruppen, die zu spezifischen Themenbereichen im Hinblick auf die Festlegung von Inhalten und betrieblichen Abläufen beitragen. Sie haben eine unterstützende, beratende und begleitende Funktion. Schließlich gibt es die Partnerschaftskonsultationstreffen, bei denen die Mitglieder des Managementgremiums, die Bereichsgruppen und andere interessierte Parteien zusammenkommen. Der Zweck dieser Treffen ist die Beratung und der Informationsaustausch. Diese Treffen finden einmal im Jahr statt. Partnerschaftsbereichsgruppe (PSG) EuroMed, Menschenrechtsbildung und interkultureller Dialog
PSG-Treffen 3. Treffen 2. Treffen 1. Treffen Diese Gruppe wurde mit dem Ziel gebildet, bessere Synergien zwischen den verschiedenen Bereichen zu erschließen und die wichtigsten Partner im Jugendbereich einzubinden. Aus diesem Grund besteht die Bereichsgruppe aus Forschern, Jugendpolitikexperten, Jugendarbeitern und Vertretern von Institutionen, die direkt von der Arbeit der Gruppe betroffen sind. Die Bereichsgruppe EuroMed, Menschenrechtsbildung und Interkultureller Dialog setzt sich zusammen aus Vertretern der Europäischen Kommission, des Direktorats für Jugend und Sport des Europarats und des Nord-Süd-Zentrums, der Euro-Mediterranean Youth Platform, des Europäischen Jugendforums, des Europäischen Forschungsnetzwerks, des SALTO-Youth Euromed Resource Centre sowie einem unabhängigen Experten aus dem Bereich EuroMed-Jugendkooperation. Die Anna Lindh Foundation hat in dieser Gruppe Beobachterstatus. |
|
||||||||||||||||||||||||||