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Youth policy topics>Health and well-being>Young people's health policy framework

Gesundheit der Jugend in Europa

Zu Beginn sei in Erinnerung gerufen, dass sich, verglichen mit anderen Altersgruppen, Jugendliche in Europa einer guten Gesundheit erfreuen. Laut Bericht über den Gesundheitsstatus von Jugendlichen in Europa (2000) liegt die Lebenserwartung am Ende des 15. Lebensjahres bei 60,3 Jahren für Männer und bei 66,4 Jahren für Frauen, mit aufsteigender Tendenz. Über 75% der Jugendlichen schätzen ihre Gesundheit als gut ein.

Trotzdem scheint die Gesundheit von Jugendlichen in den europäischen Staaten erheblich zu variieren und hängt sehr stark von sozialen und Umweltdeterminanten ab. Wie von Dahlgren (1995) gezeigt, können unterschiedliche Bereiche von Determinanten den Gesundheitsstatus einer Person beeinflussen. Sie reichen von allgemeinen sozioökonomischen, kulturellen und Umweltbedingungen (wie z. B. Nahrung, Bildung, Arbeitsumgebung, Wohnen, Gesundheitsversorgung) bis zu sozialen und Gemeindenetzwerken und individuellen Lebensstilen. In Folge kann der Kampf gegen gesundheitsbezogene Ungleichheiten als wichtige Aufgabe für politische Entscheidungsträger erachtet werden.

Ohne Anspruch auf eine vollständige Darstellung der Gesundheit von Jugendlichen in Europa können mehrere Fakten unterstrichen werden:

  • Es fehlen vergleichbare Informationen über die gesundheitlichen Bedingungen von Jugendlichen in Europa;
  • Verkehrsunfälle sind der erste Grund für einen frühzeitigen Tod; Suizid macht einen von zehn frühzeitigen Todesfällen aus;
  • Junge Männer sind einem frühzeitigen Tod dreimal häufiger ausgesetzt als junge Frauen;
  • Die Zahl einiger chronischer Erkrankungen wie Asthma, allergische Störungen, Diabetes und Fettleibigkeit steigt.

Ein Teil der Gesundheitsprobleme von Jugendlichen sind mit ihrem Lebensstil und mit riskanten Verhaltensweisen verbunden, die gemeinhin mit Jugendlichkeit und Teenagern in Verbindung gebracht werden. In dieser Hinsicht kann man mehrere Probleme benennen, die typisch für diese Altersgruppe sind: Alkohol-, Tabak- und Drogenkonsum könnten bei diesem Thema ebenso berücksichtigt werden wie Essstörungen, mangelnde körperliche Bewegung oder Gewalt.

Eine wachsende Aufmerksamkeit wird heute der Frage nach der psychischen Gesundheit und dem Wohlbefinden von Jugendlichen gewidmet. Laut WHO-Bericht über Psychische Gesundheit: „4% der 12–17jährigen und 9% der 18jährigen leiden an Depression, was diese zu der häufigsten Störung mit weitreichenden Konsequenzen macht. Bei jungen Mädchen werden heute häufiger als in der Vergangenheit psychische Störungen diagnostiziert, insbesondere depressive Störungen. Depression wird mit Suizid bei Jugendlichen assoziiert, der ein großes Problem in vielen Staaten und die dritthäufigste Todesursache von Jugendlichen ist“ (2005, S. 83). In seiner Entschließung 1608 (2008) mit dem Titel „Suizid bei Kindern und Teenagern in Europa: Ein schwerwiegendes Problem für die öffentliche Gesundheit“ ruft die Parlamentarische Versammlung des Europarats seine Mitgliedstaaten auf, dem Phänomen des Kinder- und Jugendsuizids größere Aufmerksamkeit zu widmen und Maßnahmen gegen die zugrunde liegenden Ursachen zu ergreifen.

Neben der psychischen Gesundheit wird die Frage nach dem Wohlbefinden/schlechten Befinden immer stärker untersucht. Wenn man sie nach ihrer Gesundheit befragt, neigt ein Viertel der Jugendlichen und insbesondere der jungen Frauen tendenziell dazu, ihre Gesundheit als schlecht zu bezeichnen (27,2% der 15jährigen Mädchen und 16,1% der 15jährigen Jungen laut Currie C. (2004, S. 57). Laut einer neueren Umfrage unter französischen Universitätsstudenten scheinen Faktoren wie wirtschaftliche Abhängigkeit von der Familie, Scheitern im Bildungssystem oder Isolation dieses „schlechte Befinden“ zu verstärken (LMDE, 2007).

Abschließend kann man betonen, dass die Frage nach der Gesundheit der Jugendlichen von einer wachsenden Behandlung dieses Themas auf allen Entscheidungsebenen profitiert (von den europäischen bis zu den lokalen Entscheidungsprozessen). Die von der WHO veröffentlichte „ Europäische Strategie für die Gesundheit und Entwicklung von Kindern und Jugendlichen“ plädiert für ein Engagement der europäischen Staaten für die Verbesserung der Gesundheit von Jugendlichen und den Abbau von gesundheitsbezogenen Ungleichheiten. Die Europäische Kommission ihrerseits fördert staatliche Aktionen zugunsten der allgemeinen Gesundheit über ihre GD Gesundheit und Verbraucherschutz, aber auch über Jugendarbeit. Als Beispiel kann man das laufende Programm „Jugend in Aktion“ anführen, das Projekte zum Thema Gesundheitsprobleme fördert (insbesondere chronische Gesundheitsprobleme, schwere oder psychiatrische Krankheiten).

Textentwurf:Patricia Loncle für die Partnerschaft zwischen Europäischer Kommission und dem Europarat im Bereich Jugend

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